Mit Buchpfote stellt DenkZeit heute wieder einmal ein neues Buchblog vor. Die beiden Bloggerinnen Tina und Celina rezensieren zum Beispiel Fantasy und Klassiker.

„Buchpfote“ liefert seit 2018 für Buchbesprechungen im Genre Fantasy, Romance, Klassiker und noch einige mehr. Zudem gibt es Neuzugangsposts, Montagsfragen, Blogaktionen für den Communitybereich und eine kleine Kolumne, die ab und an aus dem Alltag berichtet. Hinter dem Blog steckt die Gründerin Tina, die seit Anfang des Jahres von Celina unterstützt wird. Und dann natürlich ihr Hund Diego, der sozusagen das Maskottchen des Projekts ist.

Was war die Motivation für den Start Ihres Buchblogs?

Ich kam durch eine sehr gut befreundete Buchbloggerin dazu. Ich hatte 2017 angefangen meine gelesenen Bücher auf ein paar Leserportalen zu rezensieren und sie meinte immer wieder, dass ich doch auch einen Buchblog starten könnte. Tja, im Februar 2018 war es dann soweit, ich hatte Zeit und war durch die Vorfreude auf die LBM besonders motiviert. Der Name rührt übrigens von meinem Vierbeiner Diego, der oft als Maskottchen herhalten darf. Ich bereue die Bloggründung jedenfalls bis jetzt kein bisschen, es macht mir nach wie vor viel Spaß. Celina stieß Anfang diesen Jahres dazu und seitdem „arbeite“ ich sie Schritt für Schritt ein.

Mit welchem Buch ist das Blog gestartet?

„Wintersong“ von S. Jae-Jones, eine Adaption zum berühmten Erlkönig und Beginn einer Fantasyreihe. Ich kann die Geschichte für alle Leser und Leserinnen empfehlen, die es märchenhaft, düster und musikalisch mögen.

Wie viele Bücher lesen Sie im Monat, und wie viele davon werden im Buchblog davon besprochen?

Im Schnitt lese ich tatsächlich nur zwei bis vier Bücher, rezensiere diese dann aber auch im Normalfall. Es gibt selten Bücher zu denen ich meine Meinung nicht preisgebe oder nicht das Verlangen habe etwas dazu zu schreiben.

Welche Genres werden im Blog besprochen?

Ich behaupte, dass Buchpfote sehr fantasylastig agiert. Ob High-, Urban- oder andere Subgenres ist dabei egal. Allerdings sind die Geschichten oftmals im Jugendbereich verankert. Liebesromane kommen gelegentlich vor, da ich nicht immer an New oder Young Adult vorbeikomme. Ansonsten findet man ebenso eine Handvoll Besprechungen zu Kinderbüchern oder Klassikern.

Gibt es ein Buch, das zwei Mal besprochen wurde, bzw., dass man eigentlich noch einmal besprechen sollte?

Eine gute Frage, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass sich ein Buch beim 2. Mal lesen oft anders anfühlt, besonders wenn etwas Zeit vergangen ist. Trotzdem drängt sich kein Buch in den Vordergrund, das ich nennen würde. Jedoch gibt es auf dem Blog schon eine Art doppelte Besprechung. Wir nennen es „2 in 1 Rezension“. In diesen Beitrag geben sowohl Celina als auch ich eine kurze Meinung zu einem Klassiker ab, den wir gemeinsam gelesen haben. Ich finde es dabei ziemlich interessant, welche Faktoren für den jeweils anderen im Mittelpunkt standen.

Welche drei Bücher muss man unbedingt gelesen haben?

Ich bin kein Fan von „das musst du unbedingt lesen“. Wenn es danach geht, benötigt jeder Leser bzw. Leserin ein unendliches Leben, um all diese Must-Reads lesen zu können. Die Zeit besitzt leider niemand.

Ich gebe dennoch gern Empfehlungen ab: Für alle Liebhaber von Geschichten, in denen es um Bücher, Bibliotheken und Parallelwelten geht, empfehle ich Genevieve Cogmans Reihe um „Die unsichtbare Bibliothek“. Für alle, denen noch nicht klar ist, dass die Verfilmung von „Die Schöne und das Biest“ nur die Hälfte der Story beinhaltet, die sollten sich schleunigst in das Original vertiefen. Und für alle Leser und Leserinnen, die eine ganz wundervolle, zwar nicht gehypte, aber nach einer wahren Begebenheit geschriebenen Liebesgeschichte suchen, empfehle ich Alice Petersons „Ein Song bleibt für immer“.

Welche drei Bücher muss man NICHT gelesen haben?

Da wären wir erneut bei dem Wort „muss“. Das geht mir gehörig gegen den Strich, gerade beim Thema Lesen. Daher switche ich erneut zu Büchern, die ich einfach nicht empfehlen bzw. nicht noch einmal lesen würde. Mir fallen spontan „Ich, Eleanor Oliphant“ und „Someone New“ ein, weil ich bei beiden Büchern nicht mit der Protagonistin warm geworden bin. Mir fiel es daher wirklich schwer, das Leseerlebnis zu genießen. Im Jugendbuchbereich holten mich die Handlungen von „Splitterlicht“ und „Die Nacht brennt“ nicht ab. Das sind an sich keine riesigen Kritikpunkte und ich könnte ebenso gut auch andere Bücher nennen, die mich nicht umgehauen haben.

Sind Sie mit anderen Buchbloggern vernetzt? Wie sieht die Buchblog-Community aus?

Oh ja, ich liebe die Buchbubble. Gerade über die sozialen Netzwerke ist man ständig in Kontakt miteinander. Natürlich habe ich meine Pappenheimer, bei so vielen Blogs kann man nicht mit jedem Kontakt halten, aber ich möchte es nicht missen. Es geht nichts über den Austausch und manchmal ist es auch richtiger Balsam für die Seele. Am Schönsten sind dann die Begegnungen auf den Buchmessen oder Bar Camps.

Wie steht es um das Verhältnis zwischen Buchbloggern und dem klassischen Feuilleton? Und wie werden Buchblogger von Verlagen gesehen?

Das altberüchtigte Thema. Zunächst, wir lesen doch alle. Der Unterschied besteht lediglich darin, was wir aus dem Gelesenen machen, welche Gedanken wir dazu haben etc.. Ob ich das literaturwissenschaftlich auseinandernehme oder frei heraus schreie, was mir dazu einfällt, ist jedem selbst überlassen. Ich finde es nur wichtig höflich dabei zu bleiben.

Höflichkeit und Wertschätzung gegenüber den Bloggern erwarte ich auch von den Verlagen. Meine Erfahrungen sind sehr unterschiedlich. Es gibt Kooperationen, die laufen ganz wunderbar, weil Anfragen beantwortet werden, ich kann mich auf den Ansprechpartner verlassen und die Followerzahl spielt nicht die höchste Rolle. Es geht auch anders. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass Blogger ein gutes Marketingmittel sind und auf Followerzahlen geachtet wird, aber eine Antwort auf eine Anfrage sollte nicht erst nach dreimaligen Nachfragen passieren.

Was ist der eigentliche Unterschied zwischen Buch, E-Book und Hörspiel?

Ganz klar, das Buch ist das ursprünglichste Medium und für mich der Favorit! Es wiegt etwas in der Hand, Seiten, die man umblättern, Illustationen, die man nachfahren kann. Beim E-Book sind wir in der heutigen Zeit angekommen millionenen Bücher mit sich herumtragen zu können ohne das Gewicht zu spüren. Und beim Hörbuch beanspruchen wir einen anderen Sinn, wir geben das Lesen aus der Hand und vertrauen der Stimme am Ohr.

Ein paar Worte über die Bloggerin:

Foto: buchpfote.de

Mein Name ist Tina, ich bin der Kopf bei Buchpfote, und schreibe aktuell noch die meisten Beiträge. Unterstützung erhalte ich vom Blogmaskottchen Diego und seit ein paar Monaten von meiner angehenden Blogpartnerin Celina. Mit der Leidenschaft fürs Lesen fallen uns sicherlich noch viele Beiträge ein, die ihr dann bei uns finden werdet.

Buchpfote:

Schreibe einen Kommentar





Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen