Als zweites Blog unserer Reihe von deutschsprachigen Buchloggern haben wir die Bloggerin hinter Liberiarium befragt.

Auf ihrer Seite Liberarium stellt Bloggerin Lea Kaib nicht nur klassische Buchrezensionen vor, sondern entführt die Leser auch in die Welt von Comics und Hörbüchern. Wir haben auch ihr unsere 10 Fragen gestellt, um die hiesige Buchbloggerszene etwas näher vorzustellen.

Was war die Motivation für den Start Ihres Buchblogs?

Ich wollte schon immer „irgendetwas mit Büchern“ machen und war schon immer lesebegeistert. So wurde mein Blog „Liberiarium“ gegründet, um mich mit Gleichgesinnten auszutauschen, die Verlage und die Menschen dahinter näher kennenzulernen und noch mehr zu lesen.

Mit welchem Buch ist das Blog gestartet?

Tatsächlich sogar mit einer Comic-Reihe, nämlich „Die Toten“ aus dem Zwerchfell Verlag.

Wie viele Bücher lesen Sie im Monat, und wie viele davon werden im Buchblog davon besprochen?

Ich bespreche alle Bücher, die ich lese – aber mittlerweile nicht auf dem Blog, sondern auf meinem YouTube-Kanal „Liberiarium“, der eine Art Blog-Ersatz für mich wurde. Die Anzahl der Bücher ist immer völlig unterschiedlich und schwankt (mit Comics, Hörbüchern und manchmal auch Geschenkbüchern) zwischen 7 und 25 Titeln.

Welche Genres werden im Blog besprochen?

Vor allem Contemporary [zeitgenössische Fantasy, A.d.R.] und Fantasy, ich bin aber offen für alles, was mich interessiert.

Gibt es ein Buch, das zwei Mal besprochen wurde, bzw., dass man eigentlich noch einmal besprechen sollte?

Kann man machen, muss man aber nicht. Auf meinem YouTube-Kanal erstelle ich manchmal Toplisten mit Lieblingsbüchern, da tauchen die Titel auch schon mal mehrfach auf.

Welche drei Bücher muss man unbedingt gelesen haben?

„Not that kind of girl“ von Lena Dunham, die „Reckless“-Reihe von Cornelia Funke und „Goldene Zeiten im Gepäck“ von Adriana Popescu.

Welche drei Bücher muss man NICHT gelesen haben?

Na, ja … ich lese ja keine Bücher, die mich nicht interessieren oder die ich nicht mag. Von daher kann ich dazu keine Aussage treffen.

Sind Sie mit anderen Buchbloggern vernetzt? Wie sieht die Buchblog-Community aus?

Ja, auf jeden Fall! Vor allem dank Instagram und Twitter habe ich täglich Kontakt zu meinen Kolleginnen und Kollegen. Das ist auch sehr wichtig, um neue Buchtrends zu entdecken, mitzureden und sich über die Neuerscheinungen auszutauschen. Ohne Social Media geht meiner Meinung nach in der Buchszene gar nichts mehr.

Wie steht es um das Verhältnis zwischen Buchbloggern und dem klassischen Feuilleton? Und wie werden Buchblogger von Verlagen gesehen?

Ach, das ist doch ein alter Hut. Das Feuilleton weint, weil die Buchblogger_innen ihm den Rang abläuft und die Buchblogger_innen scheren sich nicht drum. Ein Vergleich ist sowieso absurd, weil das eine mit dem anderen kaum etwas zu tun hat. Verlage dagegen können ohne Buchblogger_innen ihre Titel kaum noch sichtbar machen und sind definitiv auf sie angewiesen. Wer das jetzt noch unterschätzt, hat wohl die letzten Jahre nicht aufgepasst. 

Was ist der eigentliche Unterschied zwischen Buch, E-Book und Hörspiel? Fühlen und Hören! Ich wechsle mich gern mit dem Hören und Lesen ab.


Ein paar Wort über die Bloggerin:

Bild: Lea Kaib

Lea Kaib wurde 1990 in NRW geboren und hat Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität studiert. In ihrem Literatur- und Fanblog Liberiarium bloggt sie über literarische oder filmische Welten. Liberiarium ist zugleich ihr persönliches Lesetagebuch, weshalb sie auch Beiträge über Leseverhalten oder die Bücherwelt im Allgemeinen veröffentlich. Neben dem klassischen Buch widmet sie sich aber mit gleicher Leidenschaft auf Comics oder Hörbüchern. Und ist inzwischen auch mit ihrem gleichnamigen YouTube-Kanal unterwegs.


Liberiarium

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