Wie viele andere unserer Bloggerinnen und Blogger hat auch Nadine Lutter angefangen auf Buchportalen Rezensionen zu schreiben.

In ihrer bunten Bücherwelt wird praktisch alles besprochen, nur Sachbücher sind nicht so ganz ihre Sache. Darüber, und wie sie zum Schreiben von Rezensionen kam, berichtet uns die Buchbloggerin in unserm 10 Fragen-Interview:

Was war die Motivation für den Start Ihres Buchblogs?

Die Genesungszeit von meiner Bandscheiben OP im Jahr 2016 habe ich genutzt und habe auf bekannten Buchportalen agiert sowie an Leserunden teilgenommen. Damals habe ich es mir zur Gewohnheit werden lassen, auf Buchblogs zu stöbern. Anfang 2017 habe ich all meinen Mut zusammengenommen und mich selbst an einen Blog getraut. Nach einigen Höhen und Tiefen findet man mich auch heut noch unter NadinesbunteBuecherwelt.de.

Mit welchem Buch ist das Blog gestartet?

Das ist wirklich eine sehr gute Frage zu deren Beantwortung ich tatsächlich erst nachschauen musste, obwohl ich diesbezüglich schon eine Vermutung hatte. Natürlich war mein erster Gedanke zur Frage richtig und ich habe den Blog mit meinem absoluten Lieblingsbuch „Am Ende bleiben die Zeder“ von Pierre Jarawan ins Leben gerufen.

Wie viele Bücher lesen Sie im Monat, und wie viele davon werden im Buchblog davon besprochen?

Der Durchschnitt gelesener Bücher liegt bei 6 – 10 Büchern pro Monat. In der Anfangszeit habe ich tatsächlich jedes gelesene Buch rezensiert, momentan bespreche ich aber nur persönlich ausgewählte Bücher. Bei diesem Aspekt spielt der Zeitaufwand eine große Rolle, da ich voll berufstätig bin. Dennoch versuche ich anhand von Kurzmeinungen oder Zusammenfassungen, jedem Buch gerecht zu werden.

Welche Genres werden im Blog besprochen?

In meiner bescheidenen Bücherwelt sind überwiegend Bücher aus dem Genre Thriller, Fantasy, Gegenwartsliteratur, historische Romane und Jugendbücher vertreten. Sachbücher, erotische Literatur und Ratgeber sprechen mich überhaupt nicht an.

Gibt es ein Buch, das zwei Mal besprochen wurde, bzw., dass man eigentlich noch einmal besprechen sollte?

Bislang habe ich kein Buch zweimal besprochen. Es gibt sicherlich Bücher, die nochmals besprochen werden könnten. Meiner Meinung nach wollen zahlreiche unentdeckte Bücher auf der Welt gelesen werden, sodass diese Option für mich nicht infrage kommt.

Welche drei Bücher muss man unbedingt gelesen haben?

Es gibt viele wundervolle Bücher, die man unbedingt gelesen haben sollte. Die Auswahl diesbezüglich bleibt natürlich Geschmackssache eines jeden Lesers.

Dennoch möchte ich zwei Bücher erwähnen, die mich tief beeindrucken und bis heut in meinem Herzen verweilen. Zum einen konnte mich „Der Löwe des Kaisers“ von Cornelia Kempf maßgeblich beeindrucken, aber auch wie bereits oben erwähnt „Am Ende bleiben die Zedern“ von Pierre Jarawan.

Welche drei Bücher muss man NICHT gelesen haben?

Sicherlich gibt es einige Bücher, die ich auch abbrechen musste. Diese jedoch anzuprangern liegt nicht in meiner Natur. Meiner Meinung nach liegt es im Auge des Betrachters, wann und aus welchen Gründen ein Buch abgebrochen oder als „schlecht“ bewertet wird. Diesbezüglich gibt es für mich keine definierbaren Kriterien.

Sind Sie mit anderen Buchbloggern vernetzt? Wie sieht die Buchblog-Community aus?

Ja auf die ein oder andere Weise. In der Buchbloggerszene gibt es viele unterschiedliche Communitys. Ich bin vorrangig mit Bloggerinnen vernetzt die etwa zur selben Zeit anfingen zu bloggen. Bei ihnen kann ich offen und ehrlich meine Meinung äußern und fühle mich dabei wohl. Wir nutzen die verschiedensten Plattformen, sei es über WhatsApp, Instagram oder Facebook.

Dennoch gibt es gerade auch in der Buchblog-Szene fortwährende Auseinandersetzungen, welche sich mit Meinungsverschiedenheiten, Ansichten sowie kritischen Beiträgen zu Lieblingsbüchern befassen. Da ich oftmals nur Beiträge und Artikel überfliege, bekomme ich eher selten etwas von den aufwühlenden Themen mit.

Wie steht es um das Verhältnis zwischen Buchbloggern und dem klassischen Feuilleton? Und wie werden Buchblogger von Verlagen gesehen?

Zu der ersten Frage muss ich ganz ehrlich gestehen, habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Spontan denke ich, dass das Verhältnis zwischen lesenden Menschen sich nicht im Wesentlichen unterscheidet. Die Leser wollen unterhalten und informiert werden.

Bezüglich der Verlage hat sich die Branche im Laufe der vergangenen Jahre weiterentwickelt. Viele kleine und große Verlage haben die Notwendigkeit von Blogger/-innen erkannt und wissen deren Arbeit mittlerweile auch zu schätzen. Kontinuität, Ehrlichkeit und Kreativität werden mit der Vergabe von Rezensionsexemplaren belohnt. Für Aktionen oder auch Überraschungspost durch die Verlage, werden weiterhin Blogs mit einer größeren Reichweite bedacht, was in meinen Augen auch völlig legitim ist.

Was ist der eigentliche Unterschied zwischen Buch, E-Book und Hörspiel?

Die eigentlichen Unterschiede liegen meines Erachtens in der Wahrnehmung des Lesers / Hörers. Bei der klassischen Printform kann man die Seiten beim Umblättern spüren und das gedruckte Papier riechen, was beim E- Book natürlich nicht gegeben ist. Hier liegt der Focus eher auf der visuellen Wahrnehmung.

Beim Hörbuch widerum wird der Focus auf die Akustik gesetzt und die Bücher mit verschiedenen Stimmen, Geräuschen oder aber auch mit Musik versehen.

Ich persönlich bevorzuge das klassische Buch, weil es mich nicht nur in fremde Welten eintauchen lässt, sondern auch noch meine Regale und mein Heim wohliger und schöner gestaltet.

Ein paar Worte über die Bloggerin:

Mein Name ist Nadine ich bin verheiratet, Mutter zweier Töchter und lebe mit meiner Familie und unserer Labradorhündin im wunderschönen Brandenburg. Neben meinem Beruf als Erzieherin, komme ich meiner Leidenschaft als Leserin und Bloggerin liebend gern nach. Dadurch versuche ich möglichst viele Menschen zum Lesen zu animieren und ihre Neugierde auf das gelesene Wort zu entfachen.

Nadines bunte Bücherwelt

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