Die Angst vor dem Coranavirus hat das Land im Griff. Den Weltuntergang aber, wird auch diese Bedrohung wohl nicht bedeuten.

Dafür haben viele Literaten sich an dem Thema „Weltuntergang“ abgearbeitet. Vor allem im Science Fiction-Genre wimmelt es vor Dystoptien, aber auch manch Literatur-Nobelpreisträger haben sich daran versucht. Manchmal ist es ein Virus, der als unsichtbare Bedrohung über die Menschheit hereinbricht, ein anderes Mal haben die Menschen ihren Untergang selbst verschuldet. Doch am erschreckendsten sind vielleicht jene Geschichten, in denen nicht einmal klar wird, warum die Menschheit ihrem Ende entgegensteuert.

Wir haben fünf Romane aus den letzten 200 Jahren Literaturgeschichte für Sie zusammengestellt, in denen die Menschheit dem Untergang ins Auge sieht. Garantiert ohne den COVID-19 und auch ohne Zombies.

„Die Stadt der Blinden“ von José Saramago

In einer Stadt beginnt ein Virus um sich zu greifen, der die Menschen nicht sterben lässt, sondern erblinden. Immer mehr Menschen werden davon betroffen, niemand weiß wie sich diese merkwürdige Krankheit verbreitet. Doch sie tut es, und zwar rasend schnell. Am Ende weiß man sich nicht besser zu behelfen, als die betroffenen Menschen zusammenzusperren.

Die Geschichte des kürzlich verstorbenen José Saramago erzählt von einer Gesellschaft, die wegen eines extremen Problems, extreme Maßnahmen trifft. Und nicht immer kommt dabei das beste im Menschen zum Vorschein.

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„Das letzte Ufer“ von Nevil Shule

Der Atomkrieg zwischen den USA und der Sowjetunion hat die Nordhalbkugel zerstört. Ein verbliebenes US-U-Boot legt in Australien an, das scheinbar vom atomaren Ende verschont geblieben ist. Downunder lebt man sein Leben weiter, bis die Wissenschaftler feststellen, dass die atomare Wolke vom Wind unaufhaltsam auf die Südhalbkugel getrieben wird. Den sicheren Tod vor Augen versuchen die Menschen fieberhaft nach einer Lösung zu suchen. Doch so viel sei verraten, Nevil Shule hat seinem Endzeitroman kein Happy End geschrieben.

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„Verney, der letzte Mensch“ von Mary W. Shelley

„Verney“ ist nach ihrem Frankenstein der zweite große, wenn auch weitgehend unbekannte Roman von Mary W. Shelley. Ein Roadmovie aus dem 19. Jahrhundert, in der der zunehmend verzweifeltere Hauptakteur durch Europa irrt. In drei Bände geteilt ist dieser Roman aufgrund seiner autobiographischen Elemente auch eine Beschreibung der literarischen Elite rund um die Shelleys und Lord Byron. Und es scheint, mit dem Endziel einer griechischen Insel, auch jener Reise nachempfunden, auf der die junge Mary Shelley ihren Frankenstein schrieb.

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„Blackout“ von Marc Elsberg

An einem Februartag kommt es in Europa zu einem totalen Blackout, die Stromnetze brechen zusammen, und mit ihnen die gesamte Infrastruktur. Ein italiensicher Hacker hat es vorhergesehen, und vermutet eine Gruppe von Hackern als Täter. Doch niemand glaubt ihm, bis er selbst in Verdacht gerät den Blackout verursacht zu haben.

Dieser moderne Roman spielt mit den verwundbaren Venen unseres modernen Lebens, das von Anfang bis Ende auf Elektrizität angewiesen ist. Denn ohne Strom geht nichts mehr, wir müssten nicht allein auf Computer oder Kühlschrank verzichten.

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„Die Zeitmaschine“ von H.G. Wells

In seinem Klassiker der Science Fiction-Literatur reist ein namenloser Zeitreisender ins Jahr 807.701, und trifft auf eine vollkommen fremde Welt. Er trifft auf die Eloi, die Nachfahren der Menschen, und glaubt zunächst, sie hätten mit ihrem einfachen, aber glücklichen Leben ein kleines Paradies geschaffen. Doch bald muss er erkennen, dass alles ganz anders ist. Denn auch dort hat sich der Mensch nicht geändert.

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