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Würzburg, 21.02.2019

Liebe Freunde der DenkZeit,

wir sind jetzt schon seit dem letzten November mit unserem Projekt online. Jeden Monat haben wir jeweils um die 30 Artikel, Essays, Prosatexte oder Lyrik veröffentlicht. Das macht gut 120 Veröffentlichungen bisher – von denen bis auf wenige Ausnahmen jede noch in zwei weitere Sprachen übersetzt worden ist. Das alles machen wir mit einer großen Leidenschaft für DenkZeit – man könnte aber auch sagen, wir können das alles nur wegen dieser großen Leidenschaft haben wir bisher geschafft, was wir geschafft haben: DenkZeit, ein dreisprachiges Online-Magazin, das mit anspruchsvollen Texten Brücken zwischen verschiedenen Kulturen schlagen will.

Aber wie jeder andere auch, haben auch wir ein Limit. Und ein Limit kann man nur für eine gewisse Zeit überschreiten. Ich will es an dieser Stelle offen und klar sagen: Ohne externe Hilfe können wir die Übersetzungsarbeit so wie sie jetzt ist, nicht mehr lange leisten.

Wir haben jetzt schon einen Pool an Übersetzern, die uns immer wieder unter die Arme greifen. Sie sind selbst von DenkZeit begeistert, weshalb sie ihre Übersetzungen unter dem üblichen Satz für uns erstellen. Was hier an finanziellen Mitteln gebraucht wurde, haben wir bisher aus eigener Tasche gezahlt. Aber auch hier gibt es natürlich ein Limit. Und wir verstehen natürlich auch, dass die Übersetzer nicht allein von Begeisterung für ein Projekt leben können.

Deshalb möchten wir einen „Übersetzungspool“ ins Leben rufen. Dieser müsste unseren Schätzungen im Monat ungefähr 250 bis 300 Euro enthalten, damit wir aus seinen Mitteln zumindest einen Teil an Übersetzungen finanzieren können, um die verbliebenen Texte selbst zu übersetzen. Wenn jeder nur einen kleinen Teil dazu gibt, ist das doch sicher zu machen, nicht wahr?

Es geht uns um das Fortbestehen des Projektes, das sich leider noch nicht selbst tragen kann. Das DenkZeit Team verdient an diesem Übersetzungspool natürlich keinen Cent. Und nach Abschluss einer Ausgabe, stehen wir selbstverständlich Rede und Antwort über die Verwendung des Geldes.

Wir haben lange gezögert, bevor wir mit diesem Vorschlag an die Öffentlichkeit gegangen sind. Aber ich möchte es an dieser stelle offen sagen: aus meiner Sicht wird es DenkZeit im jetzigen Umfang in allen drei Sprachen in den nächsten Monaten ohne diese Unterstützung nicht mehr geben können. Wir arbeiten fieberhaft an einem Finanzierungskonzept. Aber ich fürchte, wir wissen alle, dass dies mit unseren anspruchsvollen Inhalten nicht leicht wird. Wir sind aber dennoch zuversichtlich, dass es uns gelingen kann.

Doch ohne eure Hilfe, werden wir nicht so weit kommen. Deshalb haben wir bei der Online-Plattform steady eine Spendenseite eingerichtet: https://steadyhq.com/de/denkzeit

Über diese Seite könnt ihr unkompliziert sozusagen Fördermitglied von DenkZeit werden. Schon ab 1,- € im Monat.

In diesem Sinne,
Thomas Matterne,
Chefredakteur DenkZeit