Ein Flug durch die Häuserschluchten von Hong Kong

Filmemacher Davis Drieska schickt eine Drohne durch die Häuserschluchten von Hong Kong, und kommt einer Dystopie dabei ziemlich nahe.

Wenn wir heute Nachrichten aus Hong Kong bekommen, sind es meist Berichte über die dortige Demokratiebewegung, die versucht die ihr nach der Übergabe der britischen Kronkolonie gegenüber China eingeräumten Rechte zu verteidigen.

Doch auch jenseits der Politik kennt das Leben in Hong Kong, zumindest für die breite Masse, einige Nachteile. Rund 7,5 Millionen Menschen leben in der nur knapp über 1.000 qm großen Sonderwirtschaftszone, das macht eine Rekord-Bevölkerungsdichte von 6790.74 Menschen je Quadratkilometer.

Um die Menschen alle unterzubringen, sind in den letzten Jahrzehnten unzählige Wohnblocks in die Höhe geschossen. Filmemacher David Drieska hat sie in diesem mit einer Drohne gedrehten Video festgehalten:

Die Musik dazu stammt aus dem Techno-Song Crow von Forest Swords Music, die dazu auch ein Musikvideo veröffentlichte, das erstaunliche Ähnlichkeiten mit der Szenerie von Hong Kong aufweist. Nur das die seelenlos-grauen Häuserschluchten in diesem Video im Computer generiert wurden:

Doch trotz der Wohnverhältnisse der meisten Einheimischen, und der schwierigen politischen Situation, ist Hong Kong für viele ein Traumreiseziel. Und die ehemalige britische Kolonie hat natürlich auch eine ganz andere Seite, wie dieses, ebenfalls mit einer Drohne aufgenommene Video zeigt:

Ob die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt, oder ob es ein Gefälle von Reich und Arm ist, mag nun jeder selbst entscheiden. Doch was denkst Du ganz persönlich, ist Hong Kong eine real gewordene Dystopie oder doch ein Traumreiseziel?