Traumort für Flipper-Fans

Heute noch einen Flipperautomaten zu finden, gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen – außer in diesem Museum.

Über Jahrzehnte hinweg wurde keine Generation groß, die nicht mindestens einmal an einem Flipperautomaten geflippert hat. Das Geräusch der durch den Automaten gejagten Kugel wurde zum festen Bestandteil des Erwachsenwerdens. Man versuchte sich selbst etwas zu beweisen, und mass sich im Highscore mit seinen Freunden.

Wie so vieles waren es vor allem die Computerspiele, die auch diesem Freizeitvergnügen den Gar ausmachten. Da tröstet es Nostalgiker wenig, das es inzwischen digitale Flipper, amerikanisiert Pinball-Games, en masse und oft auch gratis gibt.

Zumindest in Alameda, Kalifornien kann das Nostalgikerherz aber noch einmal richtig höher schlagen, denn dort findet sich das Pacific Pinball Museum. Und die Sammlung an Flippern, die man dort zusammengetragen hat, ist riesig.

Und einige der Automaten sind natürlich auch noch in Betrieb, so kann man auch ganz praktisch in die Faszination der Jugend abtauchen.





Aber selbst wer nicht flippert, dürfte von den ausgestellten Flippern beeindruckt sein. Sie repräsentieren mit ihren bunten, oft grellen Bildern auch die jeweilige Epoche, in der sie entstanden sind. Gerade das wird man an den neuen, rein digitalen Varianten sicher mit am meisten vermissen.