Unsere Psyche:
ein Abfallprodukt
Unser Körper:
Ein Haufen Zellen
Unsere Gedanken und Gefühle:
Einbildung aufgrund des Abfallprodukts Psyche
Fazit: Es gibt kein richtig oder falsch, keine Freiheit oder
Gefangenschaft, keine Liebe oder Hass, kein Gut oder Böse, kein Nichts
oder Alles … Wir leben aufgrund unserer diktierten Illusionen und
trotzdem gibt es da etwas, das wir nie einfangen werden können und das
wir ständig haben möchten, das ist das Leben selbst und keiner erkennt,
dass er das Leben hat, alles, was wirklich wichtig ist, hat jeder
Mensch. Die Illusion führt auf falsche Fährten, das Denken, das Gefühl,
das Beharren auf Abfallprodukt, Zelle und Einbildung führt uns vom Leben
weg. Zu vertrauen, dass alles passt und dass man dieses Gewühl (Gewühl
und nicht Gefühl, ich habe mich nicht verschrieben) aus Abfallprodukt,
Zellenanhäufung und Illusion nur dadurch überwinden kann, dass man sich
selbst einen Ruck gibt und durch Anstrengung etwas gänzlich anderes
macht, als das, was man tun möchte, das heißt, durch Überwindung der
eigenen Faulheit, der eigenen Einbildung, der eigenen falschen Fährten,
das kann anscheinend niemand, das ist das, was ich jeden Tag aufs Neue
mit meinem Leben versuche, deshalb bin ich Philosoph/in geworden.

Kommentare

Werte Frau Krampl, aufgrund des mich irritiertierende Einstiegs in die Thematik habe ich weiter bis zum Ende gelesen und war dann doch etwas entspannt, nachdem im Text die ein oder andere Verallgemeinerung durchklingt. Mir wurde von mehreren Vorgesetzten in meiner Berufslaufbahn und Kollegen, ja selbst von meiner um gesellschaftliche Geradlingkeit bemühte Mutter, bestätigt „ Du machst ja sowieso was Du willst“, und so war‘s dann auch und hat meinem Ruf nicht geschadet. „And what I did, I did it my way“
Gut an dieser könnte Ihre psychische Vorbestimmung ins Spiel kommen …was soll’s
Viel mehr irritiert mich dass Sie schreiben Sie seien „Philosoph/in“ geworden..? Wenn Ihre Biografie und Ihr Foto richtig interpretiere sind Sie Philosophin ohne „/„.
Bis dann mal
Mit freundlichen Grüßen

Hallo Herr Schlafke, gerade heute früh kam mir in den Sinn, dass die Ausübung des eigenen Willen, uns oft vor große Herausforderungen stellt, die man sich so nicht vorgestellt hat. Ich denke nicht wie Schopenhauer, der behauptet, dass der Wille der Grund für Leid und Schmerz ist und doch kann dieser wirklich zu Leid und Schmerz führen. Ich sehe es als Herausforderung zur Transzendenz, zum größeren Denken, über die offensichtlichen Dinge hinauszudenken und Erklärungen zu finden, die über gewisse selbst- und fremdauferlegte Begrenzungen hinausgehen. Ja … und es stimmt … ich bin Philosophin ohne „/“. Danke für Ihren Kommentar und liebe Grüße. Sarah

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